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Argumenta in dialogos Platonis

Einleitungen zu den Dialogen Platos

 

Dieses Forschungsprojekt strebt an, die Grundzüge einer Geschichte der Hermeneutik der platonischen Dialoge darzulegen. Von frühester Zeit an gab die Dialogform den Anstoß, nach der richtigen Interpretation der Dialoge Platons zu fragen. Fast die gesamte Geschichte des Platonismus ist auch eine Geschichte der Hermeneutik des platonischen Oeuvres. Von Albinos im 2. Jahrhundert, vielleicht schon früher, bis zu Schleiermacher begleitet die Platointerpretation auch durchgehend eine Art hermeneutischer Theorie. Eben dieser widmet sich das Projekt. Im einzelnen sollen dabei neben der mittelplatonischen Position (Albinos, Diogenes Laertios, Calcidius) auch die neuplatonische Hermeneutik (Proklos, Simplikios u.a.), in Byzanz Plethon und Bessarion, in Italien Marsilio Ficino und Patrizi, in Frankreich Jean de Serres und Symphorien Champier, schließlich die Cambridge Platonists, Vossius, Stanley und Brucker und aus dem 18. Jahrhundert die klassische Philosophiegeschichtsschreibung von Tiedemann und Tennemann berücksichtigt werden. Es haben darüber inzwischen zwei Kolloquien in Rom (2006; 2008) stattgefunden.

 

Beteiligte Forscher

Prof. Dr. Theo Kobusch (Inst. für Philosophie, Bonn); Prof. M. Erler (Universität Würzburg); Prof. Neschke (Universität Lausanne)

 

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