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Kyrill von Alexandrien, Contra Iulianum

Edition, Übersetzung, Kommentar

 

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die erste kritische Edition (Editio maior mit textgeschichtlicher Einleitung, Text, Apparaten der Varianten, Quellen und Parallelstellen) der Streitschrift Contra Iulianum des Patriarchen Kyrill von Alexandrien (ca. 380-444) zu erstellen. Die Edition soll sowohl den vollständig überlieferten Teil des Werkes (das Prosphonema und die Bücher I-X) als auch die Fragmente der ansonsten verlorenen Bücher umfassen und im Anschluss durch eine Übersetzung und einen Kommentar ergänzt werden.
Contra Iulianum richtet sich gegen die antichristliche Schrift Contra Galilaeos des römischen Kaisers Julian, der während seiner kurzen Regierungszeit (361-363) einen umfassenden heidnischen Restaurationsversuch unternahm. Diese umfangreichste erhaltene Apologie des Christentums im 5. Jahrhundert, die sich nicht nur aus theologischer, sondern ebenso auch aus philologischer und historischer Perspektive als sehr aufschlussreich erweist, ist interessierten Forschern bisher leider nur in nach modernen wissenschaftlichen Kriterien unzureichenden Ausgaben zugänglich. Dieses Desiderat wird nun von einer internationalen und interdisziplinären Projektgruppe behoben und das Werk erstmalig vollständig erschlossen.

 

Beteiligte Forscher

Prof. Dr. Wolfram Kinzig, Bonn; Prof. Dr. Gerlinde Huber-Rebenich, Bern; Prof. Dr. Stefan Rebenich, Bern; Prof. Dr. Christoph Riedweg, Zürich; Prof. Dr. Adolf Martin Ritter, Heidelberg; Prof. Dr. Markus Vinzent, London

 

Förderung

Das Projekt wird aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Projektgruppe.

 

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