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Präsentation komplexer Überlieferungsdaten

Neue Wege der Präsentation textkritischer und
überlieferungsgeschichtlicher Daten

 

Die Präsentation oftmals komplexer Überlieferungsdaten in knapper, professioneller Weise ist seit der Entstehung der klassischen Philologie als akademischer Zunft im 19. Jahrhundert eine der Kernkompetenzen unserer Disziplin. Im kritischen Apparat mit seinen oftmals zahlreichen Unterabteilungen (etwa Similien-, Testimonien- und/oder Nachahmungsapparat) wird auf engstem Raum das Ergebnis jahrhundertelanger Überlieferungen kondensiert; er wurde für andere Disziplinen, die textkritische Editionen erstellen, vorbildlich.

Es ist jedoch deutlich, dass diese Darstellungsform der Epoche des gedruckten Buches angehört, die wir gerade hinter uns zu lassen im Begriff stehen. Neue Medien bieten neue Möglichkeiten, die Ergebnisse der Überlieferungsgeschichte und der textkritischen Bearbeitung in anschaulicher Form zu präsentieren. Das Projekt möchte, zunächst in ganz offener Form, über solche neuen Wege und Möglichkeiten nachdenken, Anforderungen sammeln und ordnen und dann über technische Umsetzungen beraten; in einem weiteren Schritt sollen in Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Disziplinen anhand von Modellbeispielen diese neuen Wege paradigmatisch vorgestellt werden.

 

Beteiligte Forscher

Prof. Dr. Thomas Schmitz (Abt. für Griechische und Lateinische Philologie, Bonn);
Prof. Dr. Idris Samawi Hamid (Department of Philosophy; Colorado State University)

 

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